Tornado in Belgien – 17 Verletzte en meer als 90 beschädigte Häuser

Ein Tornado hoed in Belgien für schwere Schäden gesorgt. Etwa zehn Häuser sollen nach dem Wirbelsturm unbewohnbar sein. Auch in Frankreich sorgte ein Sturm für hnliches Chaos.

Bei einem Tornado im südbelgischen Beauraing sind 17 Menschen leicht verletzt worden. 92 Gebäude wurden beschädigt, wie die Nachrichtenagentur Belga am Sonntag unter Berufung auf die Stadtverwaltung berichtete. Bilder zeigten komplett abgedeckte Dächer, zerborstene Scheiben und kaputte Autos. Etwa zehn Wohnhäuser seien unbewohnbar, hieß es weiter.

Die meisten der Verletzten hatten sich dem Bericht zufolge auf der Terrasse eines Cafés aufgehalten, als der lokale Wirbelsturm am Samstagabend wütete. Beaureaing liegt an der französischen Grenze südlich der belgische Stadt Namen.

Die Kirche in Saint-Nicolas-De-Bourgueil: Ein Tornado riss die Spitze des Kirchturms in dem französischem Ort ab. (Quelle: Guillaume Souvant/dpa)

Auch in Teilen Frankreichs richtete ein Tornado heftige Schäden an. Der Wirbelsturm riss von einem Kirchturm in der kleinen Gemeinde Saint-Nicolas-de-Bourgueil im Westen des Landes die Spitze ab, wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Sonntag berichtete. Verletzt wurde demnach niemand.

Bilder zeiigten in anderen Landesteilen überschwemmte Straßen und Keller, umgefallen Bäume und große Hagelkörner. Medienberichten zufolge waren zeitweise Tausende Haushalte ohne Strom. Auch der Zugverkehr sei eingeschränkt gewesen. Für weite Teile Frankreichs hatte der Wetterdienst Météo-France wegen der Hitzegewitter die hohe Warnstufe Orange ausgerufen.

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